Achtung, Spoilergefahr!
Ich habe vor etwa zwei Wochen Assassin's Creed III durchgespielt, und mir mal Gedanken über das Spiel gemacht, was man verbessern konnte, was verbessert wurde, und so weiter. Also ich fang erst mal grob an: Die Grafik wurde sehr verbessert, die Personen werden schöner dargestellt und es können bis zu 2000 Personen individuell dargestellt werden, was ich wirklich sehr bewundernswert finde. Das sieht man auch bei der Mission, wo man über ein Schlachtfeld rennen muss, ohne getroffen zu werden. Auch die Tages- und Jahreszeiten sind sehr detailreich und insgesamt ist die Atmosphäre sehr bemerkenswert. Das Gameplay wurde auch verbessert, die Streuerung wurde so verändert, dass man nun mit weniger Tasten mehr machen kann. Man braucht beim Kämpfen und Klettern nicht mehr bis zu vier Tasten, sondern nur noch zwei. Die unnötigen Geschwindigkeitsstufen wurden behoben. Das Kampfsystem wurde stark verändert, das Kontern leichter gemacht und die Perspektive verbessert. Aber hier kommt auch schon meine erste Kritik. Es wurden allgemein mehr Filmszenen eingebaut, was man auch beim Kontern oft sieht. Es gibt Konterattacken, welche manchmal etwas zu lang geraten. Zwar sehen diese dann "cooler" aus, aber sind manchmal ziemlich störend, wenn man mehrere Gegner beseitigen möchte. Man hat jedoch auch mehr Möglichkeiten bzw. Moves, um einen Gegner zu töten. Es ist auch möglich, zwei Gegner gleichzeitig beim Kontern zu erledigen, was wesentlich schneller geht, als jeden Gegner einzeln zu bekämpfen. Man hat auch eine große Auswahl an Waffen, jedoch verstehe ich persönlich nicht, warum man automatisch zu den Fäusten wechselt, wenn man eine andere Zweitwaffe auswählt. Aber man kann natürlich nicht nur gegen Menschen, also Soldaten und "Bossgegner" kämpfen, sondern auch gegen Tiere. Hier ist es so, dass man kleine Tiere töten kann, indem man sieh verfolgt und tötet, wobei man nicht von ihnen angegriffen wird und, dass man von großen, gefährlichen Tieren angegriffen werden kann, welche man auskontern muss. Diese können jedoch auch unauffälig getötet werden. Nachdem man die Tiere dann getötet hat, kann man sie Häuten und Materialien kriegen, welche man verkaufen kann. An diesem System habe ich nichts auszusetzen und es macht mir sehr viel Spaß, einfach mal im Grenzland jagen zu gehen. In Sachen Grafik gebe ich dem Spiel 9 von 10 Punkten, da man manches doch etwas detailreicher hätte machen können, wzb. manche Pflanzen oder Felsen bzw. Berge, jedoch wird dies von der Atmosphäre, die die AnvilNext-Engine überliefert ausgeglichen. Sie hat sich, verglichen mit den vorherigen Teilen, sehr verbessert. Für das Gameplay bekommt das Spiel leider nur 8 Punkte, da man die Perspektiven und den Waffenwechsel noch verbessern könnte. Auch im Bereich Klettern wurde das Spiel verändert, da man fast überall in der Natur klettern kann, aber auch nur fast. Es gibt viele hohe Berge und Bäume auf die man nicht klettern kann, was einen manchmal sehr stören kann. Ausserdem kann man oft in den Städten nicht von Haus zu Haus springen, da der Abstand vergrößert wurde, es gibt aber viele andere Gegenstände auf die man als Hilfsmittel springen kann. Somit hätten wir schon zwei Themen abgehakt, also kommen wir mal gleich zum nächsten Thema: Die Story(-darstellung). In der Story geht es darum, dass man mit dem Hauptdarsteller Desmond Miles Schlüssel finden muss, um mit den Göttern zu kommunizieren. In der geheimnissvollen Höhle, wo man vorerst mit seinen Assassinen-Kameraden aus der Gegenwart ist, ist jedoch ein Tor, welches sich nur mit einem bestimmten Amulett öffnen lässt. Und deshalb kommt man auch gleich durch den Animus in die Körper der nächsten Hauptdarsteller: Haytham Kenway, und letztendlich dem Hauptdarsteller und seinen Sohn, Connor Kenway, bzw. Ratohnhaketon. In diesem Teil der Serie spielt man öfter mit Desmond, als in den anderen Teilen. In seinen Missionen in Brasilien und Italien gibt es viele Elemente, welche man schon so ähnlich von seinen Vorfahren kennt. Ich finde, dass Ubisoft die Gegenwart diesesmal gut dargestellt hat und auch dieser Teil des Spiels interessant war und Spaß gemacht hat. Man könnte zwar noch mehr draus machen, aber es ist ein guter Schritt zur Verbesserung des Spiels. Aber die meiste Zeit ist mein im Animus, in der Zeit der Amerikanischen Revolution. In den ersten drei Sequenzen spielt man Haytham Kenway, einen Briten, der nach Amerika gereißt ist. In seiner Rolle wird einem Die neue Gegend gezeigt und schon etwas das Spielgefühl dieses Teils vermittelt. Meiner Meinung nach ist dies eine gute Einleitung in's Spiel. Am Ende der dritten Sequenz erfährt man dann, dass der Vater ein Templer ist. Nun ist man in der vierten Sequenz und spielt Ratohnhaketon, den Sohn einer Mohawk-Indianerin und Haythams. In dieser Sequenz werden neue Features gezeigt und es wird einem das Leben eines Indianders gezeigt. Später spielt man den Jugendlichen Ratohnhaketon, welcher von dem Edenapfel der Dorfältesten, in einem Gespräch mit einem "Geist" erfahren hat, dass er nach einem Mann mit dem Zeichen der Assassinen suchen muss. Man trifft auf den Meisterassassinen Achilles von welchem man mit vielen kleinen Missionen in die Assassinen-Rolle und in das Spiel eingeleitet wird. Man verbringt zwar die Hälfte des Spiels damit, in das Spiel selbst eingeleitet zu werden, jedoch ist diese Einleitung spannend gestaltet und macht viel Spaß. Ich denke aber, dass die Missionen dafür, dass es so viele Filmszenen gibt, viel zu einfach sind. Dafür bekommt das Spiel von mir leider nur 7 Punkte. Also hat das Spiel von mir eine Gesamtbewertung von 8 Punkten. Ich freue mich auf eure Meinungen und würde mich freuen, wenn ihr mir sagen würdet, wie ihr meine Review fandet. Ich werde noch mehr zu dem Spiel schreiben, aber brauche dafür eure Meinung in diesem Thread. Also es wäre nett wenn ihr für mich meine Review bewertet und vielleicht auch kritisiert und wenn ihr eure eigene Meinung zu dem Spiel abgeben würdet. Viel Spaß auf playCentral wünscht euch
Azader

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