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Thema: Assassin's Creed III Kritik und Review (Teil 1)- Azader

  1. #1

    Standard Assassin's Creed III Kritik und Review (Teil 1)- Azader

    Achtung, Spoilergefahr!

    Ich habe vor etwa zwei Wochen Assassin's Creed III durchgespielt, und mir mal Gedanken über das Spiel gemacht, was man verbessern konnte, was verbessert wurde, und so weiter. Also ich fang erst mal grob an: Die Grafik wurde sehr verbessert, die Personen werden schöner dargestellt und es können bis zu 2000 Personen individuell dargestellt werden, was ich wirklich sehr bewundernswert finde. Das sieht man auch bei der Mission, wo man über ein Schlachtfeld rennen muss, ohne getroffen zu werden. Auch die Tages- und Jahreszeiten sind sehr detailreich und insgesamt ist die Atmosphäre sehr bemerkenswert. Das Gameplay wurde auch verbessert, die Streuerung wurde so verändert, dass man nun mit weniger Tasten mehr machen kann. Man braucht beim Kämpfen und Klettern nicht mehr bis zu vier Tasten, sondern nur noch zwei. Die unnötigen Geschwindigkeitsstufen wurden behoben. Das Kampfsystem wurde stark verändert, das Kontern leichter gemacht und die Perspektive verbessert. Aber hier kommt auch schon meine erste Kritik. Es wurden allgemein mehr Filmszenen eingebaut, was man auch beim Kontern oft sieht. Es gibt Konterattacken, welche manchmal etwas zu lang geraten. Zwar sehen diese dann "cooler" aus, aber sind manchmal ziemlich störend, wenn man mehrere Gegner beseitigen möchte. Man hat jedoch auch mehr Möglichkeiten bzw. Moves, um einen Gegner zu töten. Es ist auch möglich, zwei Gegner gleichzeitig beim Kontern zu erledigen, was wesentlich schneller geht, als jeden Gegner einzeln zu bekämpfen. Man hat auch eine große Auswahl an Waffen, jedoch verstehe ich persönlich nicht, warum man automatisch zu den Fäusten wechselt, wenn man eine andere Zweitwaffe auswählt. Aber man kann natürlich nicht nur gegen Menschen, also Soldaten und "Bossgegner" kämpfen, sondern auch gegen Tiere. Hier ist es so, dass man kleine Tiere töten kann, indem man sieh verfolgt und tötet, wobei man nicht von ihnen angegriffen wird und, dass man von großen, gefährlichen Tieren angegriffen werden kann, welche man auskontern muss. Diese können jedoch auch unauffälig getötet werden. Nachdem man die Tiere dann getötet hat, kann man sie Häuten und Materialien kriegen, welche man verkaufen kann. An diesem System habe ich nichts auszusetzen und es macht mir sehr viel Spaß, einfach mal im Grenzland jagen zu gehen. In Sachen Grafik gebe ich dem Spiel 9 von 10 Punkten, da man manches doch etwas detailreicher hätte machen können, wzb. manche Pflanzen oder Felsen bzw. Berge, jedoch wird dies von der Atmosphäre, die die AnvilNext-Engine überliefert ausgeglichen. Sie hat sich, verglichen mit den vorherigen Teilen, sehr verbessert. Für das Gameplay bekommt das Spiel leider nur 8 Punkte, da man die Perspektiven und den Waffenwechsel noch verbessern könnte. Auch im Bereich Klettern wurde das Spiel verändert, da man fast überall in der Natur klettern kann, aber auch nur fast. Es gibt viele hohe Berge und Bäume auf die man nicht klettern kann, was einen manchmal sehr stören kann. Ausserdem kann man oft in den Städten nicht von Haus zu Haus springen, da der Abstand vergrößert wurde, es gibt aber viele andere Gegenstände auf die man als Hilfsmittel springen kann. Somit hätten wir schon zwei Themen abgehakt, also kommen wir mal gleich zum nächsten Thema: Die Story(-darstellung). In der Story geht es darum, dass man mit dem Hauptdarsteller Desmond Miles Schlüssel finden muss, um mit den Göttern zu kommunizieren. In der geheimnissvollen Höhle, wo man vorerst mit seinen Assassinen-Kameraden aus der Gegenwart ist, ist jedoch ein Tor, welches sich nur mit einem bestimmten Amulett öffnen lässt. Und deshalb kommt man auch gleich durch den Animus in die Körper der nächsten Hauptdarsteller: Haytham Kenway, und letztendlich dem Hauptdarsteller und seinen Sohn, Connor Kenway, bzw. Ratohnhaketon. In diesem Teil der Serie spielt man öfter mit Desmond, als in den anderen Teilen. In seinen Missionen in Brasilien und Italien gibt es viele Elemente, welche man schon so ähnlich von seinen Vorfahren kennt. Ich finde, dass Ubisoft die Gegenwart diesesmal gut dargestellt hat und auch dieser Teil des Spiels interessant war und Spaß gemacht hat. Man könnte zwar noch mehr draus machen, aber es ist ein guter Schritt zur Verbesserung des Spiels. Aber die meiste Zeit ist mein im Animus, in der Zeit der Amerikanischen Revolution. In den ersten drei Sequenzen spielt man Haytham Kenway, einen Briten, der nach Amerika gereißt ist. In seiner Rolle wird einem Die neue Gegend gezeigt und schon etwas das Spielgefühl dieses Teils vermittelt. Meiner Meinung nach ist dies eine gute Einleitung in's Spiel. Am Ende der dritten Sequenz erfährt man dann, dass der Vater ein Templer ist. Nun ist man in der vierten Sequenz und spielt Ratohnhaketon, den Sohn einer Mohawk-Indianerin und Haythams. In dieser Sequenz werden neue Features gezeigt und es wird einem das Leben eines Indianders gezeigt. Später spielt man den Jugendlichen Ratohnhaketon, welcher von dem Edenapfel der Dorfältesten, in einem Gespräch mit einem "Geist" erfahren hat, dass er nach einem Mann mit dem Zeichen der Assassinen suchen muss. Man trifft auf den Meisterassassinen Achilles von welchem man mit vielen kleinen Missionen in die Assassinen-Rolle und in das Spiel eingeleitet wird. Man verbringt zwar die Hälfte des Spiels damit, in das Spiel selbst eingeleitet zu werden, jedoch ist diese Einleitung spannend gestaltet und macht viel Spaß. Ich denke aber, dass die Missionen dafür, dass es so viele Filmszenen gibt, viel zu einfach sind. Dafür bekommt das Spiel von mir leider nur 7 Punkte. Also hat das Spiel von mir eine Gesamtbewertung von 8 Punkten. Ich freue mich auf eure Meinungen und würde mich freuen, wenn ihr mir sagen würdet, wie ihr meine Review fandet. Ich werde noch mehr zu dem Spiel schreiben, aber brauche dafür eure Meinung in diesem Thread. Also es wäre nett wenn ihr für mich meine Review bewertet und vielleicht auch kritisiert und wenn ihr eure eigene Meinung zu dem Spiel abgeben würdet. Viel Spaß auf playCentral wünscht euch

    ​Azader

  2. #2

    Standard

    Hallo Azader,

    für deine Review würde ich Dir 8.5/10 Punkten geben .
    Man sieht wirklich, dass du Dir sehr viel Mühe gemacht hast, alle Aspekte des Spiels zu erfassen und sie objektiv gegeneinander abzuwägen, und das ist dir in meinen Augen auch gut gelungen.
    In puncto Grafik kann ich dir nur zustimmen: Ubisoft hat es an vielen Stellen geschafft, Beeindruckendes aus der AnvilNext-Engine herauszuholen. Aber es gibt wiederum andere Stellen, an denen ich mich gefragt habe, ob Ubisoft da gerade Opfer der Rache eines zu schlecht bezahlten 3d-Designers geworden ist (das beste Beispiel: die Mauer von Boston. Ich habe mich beim ersten Mal gefragt, ob die überhaupt texturiert ist und warum sie eigentlich so aussieht, als hätte jemand den Standard-Klotz aus Blender einfach in das Spiel importiert.). An dieser Stelle wäre ich sogar härter gewesen und hätte dem Spiel, auch angesichts der noch recht zahlreichen Bugs, nur 8/10 gegeben.
    Beim Gameplay gebe ich dir in allen Punkten recht, wobei ich es durch die deutlich höhere Flüssigkeit, v.a. im Kampf, als deutlich angenehmer finde als in den letzten Teilen. Deswegen würde ich hier eher 9/10 geben, da ich persönlich das System besser zu spielen finde als in den vorigen Teilen, aber ich glaube, dass das doch sehr subjektiv ist.
    Bei der Story muss ich Dir jedoch leider widersprechen: Du hast zwar recht, dass viele Missionen in Relation zu ihrer Bedeutung für das weitere Spiel viel zu einfach sind, jedoch nur, wenn man lediglich anstrebt sie zu schaffen. Wenn man aber versucht, jede Mission auf Anhieb mit voller Synchronisation abzuschließen, sind dennoch einige dabei, die sich als Herausforderung erweisen.
    Auch dieses Assassin's Creed hat wieder sehr viele Filmsequenzen, wobei ich das nicht unbedingt als Manko anrechnen würde, denn genau das ist es, was ich an der Serie so liebe: Man hat einfach das Gefühl, dass man einen Kinofilm spielt, was aber nur durch recht viele Filmchen geschaffen werden kann.
    Aber auch hier gilt wieder: ""Geschmackssache" sagte der Affe und biss in die Seife." Was ich an diesem Spiel mag, kann der nächste schon wieder total dämlich finden. Aber von mir
    bekommt das Spiel auch für die Story 9/10.

    Für deinen Aufwand, den Umfang und die Objektivität deiner Bewertung bekommst Du auf jeden Fall 9 von 10 Punkten von mir.
    Mein Tipp jedoch: An deinem Schreibstil kannst Du noch arbeiten.
    Versuch mal, nicht Punkt für Punkt abzuklappern, sondern alles ein bisschen miteinander zu verknüpfen. Hier gibt's 7/10 für Dich, aber allein für den Aufwand und für die Tatsache, dass Schreiben einfach ein bisschen Übung braucht, gibt's locker noch einen Halben drauf. Also: Tendenz neun - aufwärts . Weiter so!

    Liebe Grüße

    Cicero

  3. #3

    Standard

    Vielen Dank für deine Kritik Ich habe schon gedacht, dass niemand auf meine Review antworten wird. Mir ist auch aufgefallen, dass die Review ziemlich durcheinander geraten ist. Also beim Schreibstil muss ich auf jeden Fall noch etwas verbessern. Ich schreibe dann in den nächsten Tagen den zweiten Teil.

  4. #4

    Standard

    Man hat dich schon nicht vergessen . Ich finde übrigens toll, dass du so kritikoffen bist, wo doch viele Leute auch konstruktive Kritik als Angriff missverstehen. Ich freue mich schon auf Teil 2!

    Liebe Grüße

    Cicero

  5. #5

    Standard

    Naja, wäre ja auch etwas doof von mir, wenn ich um Kritik bitte und sie dann nicht annehme

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