Am 28. April erscheint Star Wars Jedi: Survivor für PS5, Xbox Series X/S und PC. Der Nachfolger von Star Wars Jedi: Fallen Order wird erneut von Respawn entwickelt und spielt einige Jahre nach dem ersten Teil. Protagonist Cal Kestis ist also älter und reifer als zuvor.
Viele Sequels nehmen der Hauptfigur zu Beginn des Spiels einen Großteil ihrer Fähigkeiten, um neue Spieler*innen nicht zu überfordern und ein Gefühl des Fortschritts im Spielverlauf zu kreieren. „Star Wars Jedi: Suvivor“ verzichtet aber auf diesen Kunstgriff und behält die in Teil eins erworbenen Fähigkeiten bei.
Star Wars Jedi: Survivor – Cal Kestis muss nichts neu lernen
In Fallen Order lernt Cal Kestis, der seine Ausbildung zum Jedi nie abschließen konnte, viele neue Machtfähigkeiten. Besonders das Heranziehen und Wegstoßen von feindlichen Einheiten ist eine wichtige Mechanik, die viele Spieler*innen gerne und oft nutzen. Diese im neuen Spiel vorerst wegzunehmen, würde sich falsch anfühlen.
Das hat natürlich auch mit den Eigenheiten des Star Wars-Universums zu tun. Die Macht ist hier keine Ansammlung von Gadgets, sondern eine Kraft, die es zu meistern gilt. Würde Cal Kestis diese nun einfach vergessen, wäre das schwer mit dem restlichen Universum zu vereinbaren.
Diese Entscheidung bringt aber auch Schwierigkeiten mit sich, wie Design Director Jason de Heras in einem Interview verrät:
„Wir wussten, dass wir seine Fähigkeiten in Survivor fortführen wollten, und das war eine der Herausforderungen […] Wir mussten die Feinde von Anfang an so anpassen, dass sie mit seinen neuen Kräften umgehen konnten – dem Machtschub und der Anziehungskraft, die man in Fallen Order erhält. […] Wir wollen diese Bewegungen nicht wegnehmen, weil sie sich gut anfühlen. Man kann nicht rückwärts gehen und sich wie ein Padawan fühlen. Es muss sich so anfühlen, als ob das Kraftniveau das gleiche ist, aber man muss auch ein anderes Niveau erreichen.“
Der Director of Production, Kasumi Shishido, ergänzt passend dazu:
„Seit Fallen Order sind fünf Jahre vergangen, und wir wollen, dass der Spieler das Gefühl hat, Cal habe viel durchgemacht. Er ist nicht länger ein Padawan. Wenn du also zurückkommst und den Controller in die Hand nimmst, wollen wir sicherstellen, dass er auch für Leute zugänglich ist, die Fallen Order nicht gespielt haben – das ist gewissermaßen mit dem Tutorial verbunden. […] Aber gleichzeitig würde man diese Fähigkeiten von Anfang an haben. Und man kann sich immer noch weiterentwickeln. [Cal ist] kein Jedi-Ritter, er ist kein Yoda. Er hat noch nicht alles gemeistert. Es gibt also noch eine Menge Dinge, die er lernen kann. Es geht also darum, ihn nicht von Anfang an zu mächtig zu machen, aber es gibt immer noch eine Menge Fortschritte von Anfang bis Ende.“
Für die Entwickler*innen war es also wichtig, das Niveau von Cal Kestis beizubehalten, ohne dass er sich zum Start von „Star Wars Jedi: Suvivor“ zu mächtig anfühlt. Das lässt sich am einfachsten umsetzen, in dem neue Gegnertypen eingefügt werden, die mit den alten Tricks besser umgehen können.