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Destiny: Raid-Teilnehmer müssen sich auf der Freundesliste haben

Dieses Feature sorgt derzeit für Kritik am MMO-Shooter Destiny: Wie Bungie bekannt gab, wird es bei den Raids, für die Gruppen mit sechs Spielern nötig sind, kein Matchmaking geben. Wer einen Schlachtzug starten will, muss alle Teilnehmer auf der Freundesliste haben.

Knapp einen Monat vor Release sorgt eine Nachricht rund um das MMO-FPS Destiny für Kritik bei den Fans: Raid-Gruppen. Wie in jedem MMO wird es auch bei Bungies Online-Shooter Bosskämpfe in knackigen Dungeons geben. Ausgelegt sind diese Abenteuer für um die sechs Spieler. So weit, so gut. Allerdings ernüchterte jüngst die Tatsache, dass es für diesen Spielmodus kein Matchmaking geben wird. Sprich: Ihr müsst eure Gruppe selbst zusammenstellen. Auch das klingt im ersten Augenblick nach keinem größeren Problem, bis man realisiert, dass dies nur möglich ist, wenn man mit seinen Gruppenmitgliedern auch via Xbox Live oder PSN befreundet ist. Dieser Umstand ist dann wiederum nicht ganz so toll und das sehen viele Fans von Destiny eher negativ.

Das große Problem hinter dieser Sache ist es natürlich, entsprechende Mitspieler zu finden, die man eben auch gerne auf seiner Freundesliste möchte, damit man sie einladen kann. Prinzipiell steht dieses Feature so vor allem Spielern zur Verfügung, die schon mit einem Kreis an Freunden in Destiny unterwegs sind. Bungie selbst reagiert beschwichtigend auf die Kritik und weist auf die schweren Inhalte der Raids hin, deren Taktik erst erforscht werden müsse, was in einer festen Gruppe logischerweise besser funktioniert. Offen bleibt dabei nur die Frage, wie Spieler 'ohne Freunde' es bewerkstelligen, Zugang zu diesen Inhalten zu bekommen.

Destiny erscheint am 09. September 2014 für Xbox und PlayStation. Wer bereits einen Blick in das Spiel werfen will, sollte sich Zombeys Video-Eindruck dazu anschauen.

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