Aktuell treten vermehrt immer mehr Spieler von For Honor mit einem Hakenkreuzemblem auf und erzürnen damit den Spielehersteller Ubisoft – das Unternehmen hingegen hat eine klare Meinung, wie man mit diesen Unruhestiftern umgehen sollte.
Der französische Spielehersteller Ubisoft dürfte aktuell ziemlich unzufrieden mit seiner For Honor Community sein: Vermehrt treten immer mehr Spieler auf, die sich ein Swastika-Symbol als Emblem erstellen und dieses somit als "Profilbild" verwenden.
Eine leicht abgewandelte Form dieses Swastika-Kreuzes wird bekanntermaßen auch mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht, der bis 1945 in Deutschland aktiv war und im direkten Zusammenhang mit Hitler steht – genau dieser Zusammenhang der beiden Symbole stellt das Problem in dieser Situation dar.
Ubisoft ruft zur Jagd auf
An dieser Stelle setzen die Diskussionen im Netz an: Das Swastika-Symbol hat eine weitreichende Ursprungsgeschichte und wird primär als Symbol des Glücks verstanden – die leichtabgewandelte Version mit der Bezeichnung Hakenkreuz wird mit diversen Straftaten und Verbrechen in Verbindung gebracht. Wer entscheidet hier also nun, welches Symbol wirklich gemeint ist? Ubisoft selbst scheint an dieser Stelle eine klare Meinung zu haben – Eric Pope, Community Developer von Ubisoft, äußert in diesem Zusammenhang den Leitfaden, den man bei solchen Spielern verfolgen sollte:
Step 1: Defeat Nazis when you see them in the game.
Step 2: Report Nazis when you see them in the game.
Step 3: Make our community a better place.
Das klingt nach einemregelrechten Jagdaufruf gegen Spieler mit schlechtem Humor und ohne Taktgefühl. An dieser Stelle bleibt nur noch die (ethische) Frage offen, ob man dem Swastika-Symbol damit entgegenkommt oder ob eine derartige „auf Verdacht“-Jagd gerechtfertigt ist ( – nachvollziehbar wäre es allemal).