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Metal Gear Solid V: The Phantom Pain: Kojima sprach über das Gameplay und die komplizierte Story

Am 21. März ist es endlich soweit –  Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes kommt in den Handel. Allerdings soll das Spiel bekanntlich nur als Prolog für Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain dienen. Über dieses Spiel wurde kaum etwas veröffentlicht, da sich der Schöpfer Kojima sehr verdeckt gehalten hatte – jetzt hat er in einem Interview endlich ein paar Details preisgegeben.

Die Story der Metal Gear Solid-Reihe kann manchmal schon ein wenig komplex und verwirrend sein: Jetzt räumt Hideo Kojima ein, dass es durchaus zu Ungereimtheiten in der Story kommen kann, was an der Reihenfolge der Spiele liegt. Die beiden neuen Teile Ground Zeroes und The Phantom Pain spielen nach dem dritten Teil, MGS 3: Snake Eater, allerdings noch vor dem Ersten.

“Ich bin mir sicher, dass die Leute von Star Wars das gleiche Problem haben. Wenn du versuchst, etwas zu schreiben, das eigentlich für die Mitte vorgesehen ist, dann wird es immer zu Ungereimtheiten kommen, wenn man ins Detail geht. Ich hoffe, dass die Fans und Spieler das verstehen werden. Aber ich muss das Bestmögliche verfassen, auch wenn das bedeutet, dass es da kleinere Unstimmigkeiten gibt”, so Kojima im Interview.

Neben diesem Geständnis erzählte er ein bisschen was über das Gameplay von MGS V: The Phantom Pain. Im Wesentlichen soll sich das Gameplay nicht groß von dem von Ground Zeroes unterscheiden, im Prinzip sogar identisch sein. Jedoch sollen dem Spieler weitaus mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen: Während man sich in Ground Zeroes in einer feindlichen Basis befindet und kaum die Gelegenheit hat, weitläufig die Gegend zu erkunden, soll genau das in The Phantom Pain möglich sein. Man soll selbst entscheiden können, wann man sich in eine gefährliche Situation begibt und wann man es lieber ruhiger angehen lassen möchte. Zudem kann die eigene Basis aufgebessert werden, man kann sich in ihr frei bewegen, zudem soll die Möglichkeit bestehen, in die Basis von Freunden zu gehen.

Eine weitere Rolle soll der zweite Bildschirm spielen. Mit Hilfe von Smartphones und Tablets soll es eine Karte geben, auf die der Spieler zugreifen kann. Damit will Kojima mehr Realismus in das Game bringen – immerhin müsse man in einem realen Gefahrengebiet auch auf eine Karte gucken und den Blick somit vom Wesentlichen abwenden.

Was die Story anbelangt, hielt sich Kojima weiterhin verdeckt, bestätigt aber, dass viele Fragen aus der Vergangenheit geklärt werden. Verbindungen zu Charakteren der vorherigen Spiele sollen durchleuchtet werden und erst am Ende von The Phantom Pain soll dem Interview zufolge alles zusammenkommen, um den Spieler mit einem Aha-Effekt  zu überraschen.

Redaktion PlayCentral

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