Capcom muss aktuell einmal mehr in den sauren Apfel beißen, die sich bereits seit November 2020 mit massiven Leaks zu aktuellen Top-Games und internen Daten wie Personaldaten konfrontiert sehen. Bereits vor einiger Zeit berichteten wir über den Hackerangriff auf Capcom, bei dem eine Vielzahl an internen Dokumenten und Software-Infos geleakt wurden. Nun geht die Geschichte weiter.
Nach und nach kommen nämlich weitere Details zu diesem Datendiebstahl ans Licht. Jüngst ist nochmals der heiß erwartete Top-Titel Resident Evil 8 davon betroffen.
Hier gab es bereits ein paar Infos bezüglich einer potenziellen Demo, die im April 2021 veröffentlicht werden soll, während ein Battle Royale im „Resident Evil“-Universum folgen soll.
Offensichtlich kamen die Verantwortlichen hinter dem Datenklau sogar an einen internen Entwickler-Build zum kommenden Horrorspiel „Resident Evil 8“. Die jüngsten Bilder, die in Foren und im sozialen Netz auftauchen, stammen wohl von diesem geleakten Build. Die Annahme erschließt sich aus den Bildern mit Softwaremetriken, also diversen Zahlenwerten, mit denen die Bilder versehen sind. Diese wird es so im finalen Spiel natürlich nicht zu sehen geben.
Vorsicht, die Bilder könnten Lategame spoilern!
Die geleakten Bilder erhalten wie zu erwarten massive Spoiler. Wir sehen auf den Bildern ein paar bislang unbekannte Charaktere und eine offensichtlich feindselige Entität, die womöglich erst im späteren Spielverlauf auftreten könnte.
Wir gehen aus Spoiler-Gründen nicht näher auf die Bilder ein und binden sie an dieser Stelle auch nicht ein. Wenn ihr euch die Bilder dennoch ansehen möchtet, könnt ihr das natürlich selbst entscheiden und sie euch unter der entsprechenden Imgur-Seite anschauen, wo sie hochgeladen wurden.
Mittlerweile weiß man sogar, wie es in etwa zu dem Angriff kam. Capcom wurde im Rahmen dieses Vorkommnisses nämlich von einer Hackergruppe kontaktiert, die eine Lösegeldforderung stellten. Capcom weigerte sich jedoch, auf diese Forderung einzugehen, weshalb die Täter dann mit den gestohlenen, hochsensiblen Daten an die Öffentlichkeit gingen.
Es handelte sich bei dem Angriff um einen sogenannten Ransomware-Angriff, der mit einer Erpressungs-Malware ausgestattet ist. In den letzten Jahren kam es immer häufiger zu Vorfällen mit solchen Erpressungstrojanern.
Hier lest ihr noch mehr über den Hackerangriff, bei dem unter anderem mehrere neue Spielenamen enthüllt wurden, die Capcom für die Zukunft bereithält. Doch keine Sorge, aus den offensichtlichen Arbeitstiteln lässt sich bislang noch nicht allzu viel ableiten: