Auf Steam wird ab sofort zwischen hilfreichen und lustigen Reviews unterschieden. Damit sollen nicht ganz ernst gemeinte Kundenreviews auch für potentielle Käufer sichtbar gemacht werden. In der Vergangenheit beschwerten sich einige Nutzer, da lustige Reviews fälschlicherweise immer wieder als hilfreich bewertet worden waren.
Valve setzt immer mehr auf die Reviews der eigenen Nutzer zu einem Spiel auf Steam und nicht mehr ganz so sehr auf die Wertungen der Fachpresse. Damit wird auf den Trend reagiert, dass einige bekannte und etablierte Gaming-Magazine gar nicht mehr mit Punkten bewerten, sondern nur eine oder keine Kaufempfehlung geben.
Dass jeder Nutzer, der ein Spiel besitzt, zu diesem ein Review verfassen kann, hatte jedoch auch noch einen Nebeneffekt. Unter vielen Steam-Titeln fanden sich so eher ironisch gemeinte Reviews, die mehr oder weniger nur die Spieler selbst verstanden. So wurden die Witz-Reviews als hilfreich bewertet und potentielle Käufer verwirrt.
Ab sofort können die Nutzer solche Steam-Reviews wie „Deinstallation klappt, 11/10 Punkten“ als lustig markieren. So soll ein Gleichgewicht zu den hilfreichen Reviews geschaffen werden. Die Scherze können unter der Kategorie „Lustig“ gefunden und bewertet werden. Derzeit ist es jedoch noch nicht ausgeschlossen, eine Review als hilfreich und auch als lustig zu bewerten, was die Trennung schwammig lernen lässt.