Die Entwickler von Insomniac Games könnten sich einen Nachfolger zu Sunset Overdrive durchaus vorstellen. Einzige Voraussetzung dafür sei jedoch ein passender Publisher, der das Projekt umsetzen wollen würde.
Mit Sunset Overdrive veröffentlichten das Entwicklerstudio Insomniac Games und Microsoft im Jahr 2014 einen quietschbunten und völlig verrückten Third-Person-Shooter. Dabei glänzte der Titel besonders bei der Fachpresse und das Team, das bis zu dem Zeitpunkt größtenteils rein für die PlayStation entwickelte, durfte sich über hohe Wertungen freuen.
Entwickler hält Nachfolger für denkbar
Auch wenn keine offiziellen Verkaufszahlen genannt wurden, wurde lange spekuliert, dass der Erfolg jedoch überhaupt nicht im Handel zu sehen war und sich der Titel unterirdisch schlecht verkaufte. Für Insomniac Games ist das Kapitel Sunset Overdrive dennoch nicht vollends abgeschlossen und ein weiterer Teil ist durchaus vorstellbar: Wie der Gründer und CEO von Insomniac – Tim Price – während eines Live-Streams auf der Online-Plattform Twitch mitteilte, ist sich das Team dessen bewusst, dass die Fans gerne mehr aus der Spielwelt sehen würden. Aus seiner Sicht könne das eine Sache für die Zukunft sein, aber nur wenn ein Publisher bereit zum Unterstützen sei.
"Sunset ist etwas, worüber die Fans reden und einen Nachfolger sehen wollen. Wir brauchen dafür einen Partner. Es ist ein großes Spiel; Sunset 2 würde ein sehr umfangreiches Spiel sein."
Wer übernähme den Posten als Publisher
Bei Fans des Titels dürfte die Hoffnung also weiterhin bestehen bleiben und an Insomniac scheint es schon mal nicht zu scheitern. Denkbar wäre, dass Sony das Publishing eines Sunset Overdrive 2 übernehmen könne, da das Unternehmen aktuell wieder sehr eng mit Insomniac zusammenarbeitet und gemeinsam das PlayStation 4-exklusive Spider-Man entwickelt. Auch wenn der Publisher von Sunset Overdrive noch Microsoft war, liegen die Rechte an der Marke beim Entwicklerstudio, was einen solchen Umschwung auch rechtlich möglich machen würde.
Ein Interesse seitens Microsoft scheint jedenfalls nicht zu bestehen, wenn man die Aussagen von Price betrachtet – aufgrund der schwachen Verkaufszahlen ist das wohl auch kein Wunder.