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Titanfall: Hinter den Kulissen von Respawn

Respawn Entertainment gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen von Titanfall. Damit erhalten wir auch Details über die rechtlichen Streits mit Activision und dem Exklusiv-Deal mit Microsoft. Unter anderem habe auch Sony versucht, sich Titanfall für die PlayStation Vita und PlayStation 4 zu sichern.

Titanfall ist einer der erfolgreichsten Shooter der letzten Monate. Er erhielt in vielen Tests, so auch in unserer Wertung, ein sehenswertes Fazit. Wie es in den Jahren der Entwicklung von Titanfall zu sich ging, das wussten bis vor kurzem nur die Mitarbeiter von Respawn Entertainment, dem Entwickler-Studio hinter dem EA-Titel.

Sony wollte Titanfall für die PlayStation 4 und PlayStation Vita

Wie sich herausstellt, wollte Sony das Team samt Spiel zuerst auch für sich beanspruchen. In Verhandlungen sprach man sich über die Planungen der PlayStation 4 und über eine Umsetzung auf der PlayStation Vita ab. Schlussendlich sagte Respawn jedoch Microsoft zu und veröffentlichte das Spiel exklusiv für die Xbox One, die Xbox 360 und den PC.

Der Arbeitstitel von Titanfall lautete „R1 Project“, der lange Zeit die Entwicklung des Spiels prägte. Erst spät fand man den passenden Namen, unter dem wir den Shooter heute kennen. Die Entwicklung und Besonnenheit kamen letztendlich nicht nur den Spielern zugute, sondern auch dem Team. Der Erfolg prägte nicht zuletzt den starken Verkaufszuwachs der Xbox One.

Die Mitarbeiter von Respawn hatten viel zu viel mit den Klagen von Activision zu tun

Die Mitarbeiter von Respawn Entertainment hatten anfangs noch große Probleme, die die Entwicklung von Titanfall immer wieder bremste: Rechtsklagen von Activision. Der Publisher hinter Call of Duty klagte immer wieder mit neuen Methoden, mehr als die Hälfte des Teams saß deshalb für ganze Nachmittage in Meetings mit Anwälten.

Dies hatte schließlich auch zur Folge, dass sich das Verhältnis zwischen ince Zampella und Jason West so sehr verschlechterte, dass letzterer das Studio verließ. Die Titanfall-Entwickler haben sich immer wieder darüber beschwert, dass er auf die Klagen von Activision sehr überstützt reagiert hat. Außerdem habe er, so heißt es, die meiste Zeit mit den Anwälten verbracht, was die Mitarbeiter auch nicht besonders erfreute.

Mehr zum Thema in der kostenpflichten Final-Hours-App zu Titanfall

Wer mehr über die Entwicklung erfahren möchte, kann sich die kostenpflichtige Final-Hours-App zu Titanfall einmal anschauen. Diese führt euch durch die einzelnen Stadien und umfasst unter anderem bislang ungezeigte Szenen aus der frühen Entwicklungsphase.

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