Unsere Kollegen von MMO-Champion haben eine Grafik zu World of Warcraft veröffentlicht, welche die Entwicklung der Spielerzahlen im Laufe der Jahre zeigt. Derzeit ist das MMO auf dem Stand von 2006 angekommen.
In den ersten Jahren nach seiner Veröffentlichung konnte World of Warcraft immer steigende Spielerzahlen vorweisen. Seit 2011 ist dies aber nicht mehr der Fall. 12 Millionen aktive Abonnenten hatte der MMO-König in seiner besten Zeit beherbergt. Nach einer aktuellen Meldung von heute sind es gerade mal noch 7,6 Millionen, also etwas mehr als die Hälfte. Das ist, vor allem für ein MMO mit monatlichen Gebühren natürlich immer noch eine sehr starke Zahl. In einer ausführlichen Grafik zeigt MMO-Champion, wie sich Blizzards MMORPG über die Jahre entwickelt hat. Wendepunkt der Glorie war die Erweiterung Cataclysm, die viele bestehende Systeme und sogar einen Großteil der Spielwelt komplett geändert hatte. Seither lassen die Spielerzahlen nach.
Trotz eines kurzen Hochs zur Veröffentlichung von Mists of Pandaria auf knapp 10 Millionen Spieler, fielen diese nun, obwohl gegen Ende 2013 erstmals wieder ein kleines Plus verzeichnet wurde, auf einen neuen Tiefstand seit 2006. Gründe dahinter gibt es viele, allen voran das Alter von WoW und die nicht müde werdende Konkurrenz. Erst kürzlich erschien mit The Elder Scrolls Online ein starker Gegner. Mit WildStar steht der nächste Anwärter bereits in den Startlöchern. Ebenso ist es auch der Endcontent, der seit vielen Monaten keinen Zuwachs mehr erhalten hat. Erst mit dem Erscheinen von Warlords of Draenor wird sich die Lage für World of Warcraft wohl wieder ändern. Die Erweiterung ist derzeit in den Top-10 der Vorbesteller-Charts von Amazon.
Kein Geheimnis ist auch, dass sich Blizzard mit der Wahl des Settings bei Mists of Pandaria vergriffen hat. Viele Warcraft-Fans konnten mit dem asiatischen Gebieten und der neuen Pandaren-Rasse nichts anfangen. Warlords of Draenor hingegen wird sich wieder an den Wurzeln des Franchises orientieren und auf Orks setzen.